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Bettenhaus SHK

Erweiterungsbau des St. Hedwig-Krankenhauses

  • Lage:

    Große Hamburger Straße 5-11, Berlin-Mitte

  • Fertigstellung:

    2012

 
Das neue Bettenhaus auf dem Gelände des St. Hedwig-Krankenhauses in der Spandauer Vorstadt in Berlin-Mitte ergänzt sowohl funktional als auch städtebaulich das vorhandene denkmalgeschützte Gebäudeensemble. Der Neubau begrenzt im Westen den großen Innenhof und bindet mit einer leichten Brückenkonstruktion an den OP-Trakt, sowie unterirdisch an den Bestand an. Die städtebauliche Lösung umfasste neben der Verkehrsberuhigung auch die Schaffung innovativer Patienten- und Therapiegärten und die Neuordnung infrastruktureller Bereiche für das gesamte Krankenhausgelände. Das Gebäude ist mit einer Tiefgarage mit 78 Stellplätzen unterkellert. Die aktuelle ENEV wurde mit ca. 30% unterschritten.

Die Bewahrung und Pflege der architektonischen Qualität des St. Hedwig-Krankenhauses mit seinen Backsteinbauten aus einer Kernbauzeit von 1854 bis 1928 war uns ein wichtiges Anliegen. Deshalb haben wir für die Fassade einen hochgebrannten Backstein ausgewählt, der mit seinen ästhetischen Ansprüchen und technischen Möglichkeiten unsere heutige Zeit repräsentiert, gleichzeitig jedoch mit dem Einsatz von Formsteinen und einer entsprechenden Fassadengliederung an die Historie anknüpft.

Der viergeschossige, kompakte Baukörper ist als Stahlbeton-Skelettkonstruktion ausgeführt.  Zwei Lichthöfe strukturieren das Gebäude und versorgen die Mittelzone mit Tageslicht, insbesondere den Schwesterndienstplatz und die Stationsflure.  Auf drei Etagen sind insgesamt 114 Betten für verschiedene Fachrichtungen vorhanden. So gibt es u.a. Zimmer für immunsupprimierte Patienten und Isolationseinheiten mit speziellen Lüftungssystemen. Im Zentrum für Altersmedizin im 1. OG wurde die interdisziplinäre, integrierte Versorgung von internistischen und gerontopsychiatrischen Patienten entsprechend baulich berücksichtigt.

 

FOTOS: GBK Architekten und Tilman Otten

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